Ausbildung an der BFS für Altenpflege

Der demografische Wandel wird in der Landeshauptstadt Dresden bis 2025 durch eine Veränderung der Altersstruktur bestimmt. Aufgrund dieser Entwicklung ist davon auszugehen, die ansteigende Zahl pflege- und betreuungsbedürftiger Menschen einen Fachkräftemangel in der Pflege nach sich zieht. Der Beruf eines/einer staatlichen anerkannten Altenpflegers/Altenpflegerin bietet somit beste Zukunftsaussichten.

Das Gesetz zur Stärkung der beruflichen Aus- und Weiterbildung in der Altenpflege [siehe FAQ] ist am 19. März 2013 in Kraft getreten. Durch Förderung von interessierten Menschen an einer Ausbildung im Pflegebereich soll der Fachkräftemangel beseitigt werden. Interessente können bei Vorliegen der Voraussetzungen zum einen über einen Bildungsgutschein  3jährig gefördert werden. Zum anderen besteht die Möglichkeit, dass Personen mit Vorerfahrung in der Pflege eine auf zwei Jahre verkürzte Qualifizierung zu Altenpflegekräften absolvieren.

 

Einblicke in Lehr- / Lernprozesse

An der Berufsfachschule für Altenpflege werden die Lerninhalte und Lehrmethoden individuell und angemessen gestaltet und orientieren sich an den Grundsätzen der Erwachsenenbildung.

Unser pädagogisches Team ist stets darauf bedacht die bisherigen Erfahrungen, Kenntnisse und Kompetenzen der Auszubildenden, aus Schule, vorherigem Beruf oder Praktika, in die Lehr- und Lernprozesse zu integrieren. Dadurch wird die Distanz zwischen Theorie und Praxis geschmälert und Lernen kann lebendig und real erlebt werden. Ergänzend dazu nehmen handlungs- und problemorientierte und auf Selbsterfahrung beruhende Lernformen, wie Arbeit anhand von Fallbeispielen, Projektarbeiten, Exkursionen und praktische Übungen, einen hohen Stellenwert innerhalb der Ausbildung ein.

Altenpflege professionell ausüben heißt...

  • in immer wieder neuen unwiederholbaren Situationen angemessen zu handeln,
  • dabei körperliche, geistige und psychische Erscheinungen pflegebedürftiger Menschen möglichst unvoreingenommen zu erfassen,
  • die individuelle Bedeutung zu verstehen die diese Erscheinungen für die pflegebedürftigen Menschen haben,
  • das berufliche Fachwissen einzubeziehen,
  • geplantes Vorgehen und aktuelle, situationsbedingte Anforderungen aufeinander abzustimmen, um die Lebensqualität pflegebedürftiger Menschen zu fördern,
  • zielgerichtet und reflektiert zu handeln und die erreichten Ergebnisse kritisch zu überprüfen,
  • berufsübergreifend zu denken und zu handeln,
  • anderen Menschen die beruflichen Belange der Altenpflege in der richtigen Sprache zu vermitteln.

[nähere Informationen zum Berufsbild]

Theoretische und praktische Ausbildung

Während der ganzen Ausbildung fällt die starke Präsenz der Altenpflegeschule auf. Diese kann damit begründet werden, dass die Berufsfachschule in der Regel für die gesamte Ausbildung verantwortlich ist. Besonders deutlich wird dies bei der Praxisbegleitung, mit der die Berufsfachschule die praktische Ausbildung unterstützt und fördert.

Die Ausbildung zum Altenpfleger/ zur Altenpflegerin ist gegliedert in eine theoretische, fachpraktische und eine praktische Ausbildung. Alle Bereiche werden aufeinander abgestimmt.

[nähere Informationen zum Ausbildungsablauf]