Exkursionen

 

Während der Ausbildung unternehmen die Auszubildenden der Berufsfachschule unterschiedliche Exkursionen und Ausflüge. Dadurch können die Auszubildenden Erfahrungen über sich selbst, aber auch über ihre Umwelt sammeln, was ihren Horizont erweitert und die Lust am Lernen lebendig hält. Hier zeigen wir Ihnen exemplarisch ein paar Ausflugsziele, die bereits von Auszubildenden besucht wurden:

Besuch des Deutschen Hygiene-Museums Dresden

Im Rahmen des Ethikunterrichts besuchte die A40 am 10.09.2015 das Hygiene-Museum in Dresden. Die Schülerinnen und Schüler haben sich dabei mit den Fragen: An welche gesellschaftlichen Werte und Normen wird in der Ausstellung gerührt? Wie haben Sie die Gegenüberstellung der verschiedenen menschlichen Lebensalter erlebt? Lassen Sie sich mit Ihrem persönlichen Bild und Ihrem Berufsbild in Gleichklang bringen? auseinandergesetzt. Die schriftlichen Ausarbeitungen dazu dienten als Diskussionsgrundlage im Unterricht. Die Meinungen der Schülerinnen und Schüler:

  • Die Dauerausstellung ist immer wieder sehenswert und in jeder Lebensphase erlebt man sie etwas anders auf Grund der eigenen aktuellen Lebenssituation.
  • Die Themen Alter, Krankheiten im Alter usw. sind einigen zu kurz gekommen.
  • Insgesamt möchten alle gern später, in ein paar Wochen oder Monaten, noch einmal in die Ausstellung gehen.

Hier finden Sie nähere Informationen:

Deutsches Hygiene-Museum Dresden

Ausflug in die Pathologische Ausstellung "Georg Schmorl" am Krankenhaus Dresden Friedrichstadt

Am 16.09.2015 besuchte das erste und dritte Ausbildungsjahr der Altenpflege die Pathologische Ausstellung "Georg Schmorl". Die Ausstellung, die nach dem Jahrhunderthochwasser 2002 völlig versunken schien, wurde in mühevoller Kleinarbeit wiederhergestellt und ist nun wieder von Interessierten zu besuchen. Herr Lichtenberg, der fachkompetent durch die Ausstellung führte, war stets bereit, Fragen zu beantworten und anfängliche Berührungsängste zu zerstreuen. Die Schüler des ersten Ausbildungsjahres erlebten dabei meist den ersten Kontakt zu Präparaten und aufgearbeiteten Teilen des menschlichen Körpers. Das dritte Ausbildungsjahr bekam eher die Möglichkeit bereits erlernte Krankheitsbilder in Ihrer Ursachen oder Ausprägung zu betrachten. Zu sehen gab es die berühmten „schmorlchen“ Wirbelsäulen, bis hin zu Präparaten von verschiedenen Krankheitsbildern, die das tägliche Arbeiten in der Pflege begleiten. Besonderheiten, wie Schuss- und Stichverletzungen gehören ebenso zur umfassenden Sammlung wie tausende Fotographien und Röntgenbilder.

Besichtigung des Krematoriums in Meißen

Am 07. April besuchte die Schülerinnen und Schüler des ersten Ausbildungsjahres das Krematorium in Meißen. Durch die geführte Besichtigung des Städtischen Bestattungswesens wurden die Teilnehmenden damit konfrontiert, Sterben als Teil des Lebens wahrzunehmen. Neben Informationen zu Bestattungsarten, lernten sie den Verbrennungsprozessablauf kennen .Nicht zuletzt erfuhren die Schülerinnen und Schüler etwas über Art und Weise der heutigen Bestattungskultur wie beispielsweise das Herrichten von Verstorbenen.

Gegen das Vergessen – Vergangenheit ist Gegenwart

Im Rahmen des Lernfeldes „Lebenswelten, Biographiearbeit“ unternahm die Klasse A37 eine Exkursion in die Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein. Ziel war die Auseinandersetzung mit den nationalsozialistischen „Euthanasie“-Verbrechen am Beispiel der Tötungsanstalt Pirna-Sonnenstein, in welcher in den Jahren 1940 und 1941 etwa 15.000 psychisch kranke sowie geistig und körperlich behinderte Menschen sowie Häftlinge aus Konzentrationslagern vergast worden. Unter Einbeziehung von Zeitzeugenberichten in der Dauerausstellung, ergänzt von Filmmaterial und der Erkundung von Spuren in der Vernichtungsanstalt setzte sich die Klasse A37 würdig mit der Thematik „Opfer und Täter im 3. Reich“ auseinander. Im Stillen Gedenken der Opfer und Hinterbliebenen legte unsere Klasse am Mahnmal Blumen nieder.

Der Blick über den Tellerrand...

oder wir, die Altenpflegeklasse im dritten Lehrjahr der DAA, bekamen Besuch aus Osteuropa, der uns Schülerinnen, Schüler und Lehrer nachdenklich machte. Frau Dragomann aus Rumänien, berichtete uns über zwei Unterrichtseinheiten von ihren Erfahrungen. Sie hat 10 Jahre in einem Altersheim gearbeitet, welches durch die evangelisch- deutsche Kirche in Rumänien betrieben wird. Wir stellten fest, dass es innerhalb der Europäischen Union erhebliche Unterschiede im Umgang mit älteren und kranken Menschen gibt. So müssen viele Medikamente allein von den Patienten bezahlt werden, was teilweise dazu führt, dass Menschen für sich die Entscheidung treffen müssen, ob sie sich etwas zu Essen leisten können oder eventuell doch die notwendige Medizin kaufen. Auch Behandlungen wie Analysen und Operationen werden zum größten Teil von den Patienten privat bezahlt. Das Altersheim, in dem Frau Dragomann arbeitete, konnte sich nur so gut um die älteren Menschen bemühen, weil es durch regelmäßige Spenden aus Deutschland mit finanziert wird. Dazu gehören Medikamente, Pflegebetten, Inkontinenzmaterialien und Geld. Die Bewohner müssen ihre Rente dem Altersheim überweisen und zusätzlich, wenn vorhanden, ihre Häuser und Wohnungen verkaufen, sodass deren Erlös für die Pflegekosten mit eingesetzt werden kann. Der rumänische Staat zahlt im Durchschnitt 50 € pro Person in einer Einrichtung. Sehr verwundert hat uns die Information, dass die "Ausbildung" zur Altenpflegerin zwischen 3 Monate und 12 Monate dauert. Nach der "Ausbildung" geht eine bedeutsame Anzahl an Fachpersonal zum Beispiel nach Deutschland, was dazu führt, dass es oft an Personal fehlt. Uns wurde bewusst, dass wir einen hohen Standard gegenüber Rumänien im Bereich der Altenpflege haben, den es zu erhalten gilt. Wir freuen uns schon auf den nächsten Blick über den Teller.

Medizinfachschule in Ùstí nad Labem

Am 16. April 2014 fuhren Schülerinnen und Schuler der Berufsfachschule für Altenpflege im Rahmen des Projektes "Gesundheitsnetzwerk - Unterstützung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Gesundheitswesen durch Bildung, Qualifizierung und Kooperation"* in die Tschechische Republik. Während ihres Aufenthaltes hatten die Auszubildenden des 2. Ausbildungsjahres Gelegenheit, sich eine Medizinfachschule anzusehen, die ihre Organisation, Abläufe und Schüler beim Lernen vorstellt.

Bereits im März hieß die Berufsfachschule Lehrerinnen aus Ùstí nad Labem in Dresden willkommen, die eine ganze Woche sowohl den Unterricht in verschiedenen Lernfeldern als auch die Arbeit in den Ausbildungseinrichtungen kennenlernen konnten.

Für ausbildende Akteure aus dem Berufsfeld Gesundheitswesen wurde am 16. April zudem ein Workshop im Rahmen des Projektes »QM an Ersatzschulen*« angeboten, um sich mit der Kernfrage auseinanderzusetzen, welche Möglichkeiten zur Optimierung der Schnittstelle Theorie-Praxis bestehen. Ein Schwerpunkt - neben dem überregionalen Erfahrungsaustausch - ist der Transfer der erarbeiteten Instrumente.

 

*Das Projekt "Gesundheitsnetzwerk - Unterstützung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Gesundheitswesen durch Bildung, Qualifizierung und Kooperation" wird mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Ziel 3 Programms zur Förderung der grenzübergreifenden Zusammenarbeit zwischen dem Freistaat Sachsen und der Tschechischen Republik gefördert.
Das Projekt "QM an Ersatzschulen" wird im Rahmen des ESF-Vorhabens zur Unterstützung des Qualitätsmanagements an Ersatzschulen durch Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Freistaates Sachsen gefördert.

Kinästhetik-Schulung von Schülern für Schüler

Im Rahmen des Projektes "Gesundheitsnetzwerk - Unterstützung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Gesundheitswesen durch Bildung, Qualifizierung und Kooperation“ der TU Dresden, welches auch die länderübergreifende Zusammenarbeit in der medizinisch-pflegerischen Ausbildung unterstützt, waren wir, die SchülerInnen der Berufsfachschule für Altenpflege am 15.05. 2014 im tschechischen Ústí nad Labem. Gemeinsam mit unserer Fachlehrerin für die berufspraktische Ausbildung stellten wir den Auszubildenen aus dem Krankenpflegebereich Unterrichtsinhalte der Kinästhetik vor.

Kinästhetik ist die Lehre von der Bewegungswahrnehmung. Hinter diesem Instrument verbirgt sich ein kreatives Handlungskonzept zur Gestaltung der pflegerischen Interaktion. Durch gezielte Wahrnehmungsschulung soll der eigene Körper und dessen Bewegungen so eingesetzt werden, dass Pflegende belastungsarm bzw. mit weniger Kraftaufwand pflegebedürftige Personen gesundheitsfördernd in ihrer Bewegung unterstützen können.

Im Fokus der Veranstaltung stand die Vermittlung und der Erwerb kinästhetischer Fähigkeiten für Schüler durch Schüler. Durch handlungsbezogene Einzel- und Partneraktivitäten wurden zum einen Möglichkeiten aufgezeigt, pflegerische Tätigkeiten gesundheitsfördernd zu gestalten. Zum anderen konnten sich die TeilnehmerInnen am Pflegebett üben und ausprobieren. Das Bildungsangebot eröffnete damit allen Beteiligtem ausreichend  Lern- und Selbsterfahrungsräume.

Unser größter Erfolg bestand darin, andere Schülerinnen und Schüler für die "schönen Bewegungen" und für die schmerzfreien, da den eigenen Fortbewegungen nachempfundenen Transfertechniken zu begeistern.

 

*Das Projekt wird mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Ziel 3 Programms zur Förderung der grenzübergreifenden Zusammenarbeit zwischen dem Freistaat Sachsen und der Tschechischen Republik gefördert.

Azubi-Austausch - Grenzüberschreitende Zusammenarbeit

Am 16. April 2014 sind die Schülerinnen und Schuler der Berufsfachschule für Altenpflege im Rahmen des Projektes "Gesundheitsnetzwerk - Unterstützung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Gesundheitswesen durch Bildung, Qualifizierung und Kooperation"* in die Tschechische Republik gefahren. Während ihres Aufenthaltes hatten die Auszubildenden des 2. Ausbildungsjahres Gelegenheit, sich eine Medizinfachschule anzusehen, die ihre Organisation, Abläufe und Schüler beim Lernen vorgestellt hat.

 

*Das Projekt wird mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Ziel 3 Programms zur Förderung der grenzübergreifenden Zusammenarbeit zwischen dem Freistaat Sachsen und der Tschechischen Republik gefördert.

Gegen das Vergessen – Vergangenheit ist Gegenwart

Im Rahmen des Lernfeldes „Lebenswelten, Biographiearbeit“ unternahm die Klasse A37 eine Exkursion in die Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein. Ziel war die Auseinandersetzung mit den nationalsozialistischen „Euthanasie“-Verbrechen am Beispiel der Tötungsanstalt Pirna-Sonnenstein, in welcher in den Jahren 1940 und 1941 etwa 15.000 psychisch kranke sowie geistig und körperlich behinderte Menschen sowie Häftlinge aus Konzentrationslagern vergast worden. Unter Einbeziehung von Zeitzeugenberichten in der Dauerausstellung, ergänzt von Filmmaterial und der Erkundung von Spuren in der Vernichtungsanstalt setzte sich die Klasse A37 würdig mit der Thematik „Opfer und Täter im 3. Reich“ auseinander. Im Stillen Gedenken der Opfer und Hinterbliebenen legte unsere Klasse am Mahnmal Blumen nieder.

Grenzüberschreitende Exkursionen im Gesundheitswesen