Um andere Menschen über den abwechslungsreichen Ausbildungsalltag zu informieren haben wir die Schülerinnen und Schüler unserer Berufsfachschule gefragt...

... weshalb haben Sie sich für den Beruf entschieden?

Da ich schon über 3 Jahre in dieser Branche arbeite, es mir großen Spaß macht mit älteren Leuten zu arbeiten. Mich fasziniert jeder einzelne Mensch, sie sind sehr dankbar und sie können tolle Geschichten aus dem Leben erzählen, wodurch man nie auslernt. (Mandy G., 36 Jahre)

... wie läuft´s gerade in der Ausbildung?

Ist es so, wie Sie es sich vorgestellt hatten? Die Ausbildung läuft sehr gut. Sie ist viel interessanter und vielseitiger als ich mir vorgestellt habe. Die pflegerischen und medizinischen Aspekte, die ich schon gelernt habe, kann ich sehr gut in der praktischen Ausbildung sowohl auch im privaten Bereich anwenden. Irgendwie ein gutes Gefühl. (Katrin J., 50 Jahre)

Von der Berufsfachschule wird man gut auf die praktische Ausbildung vorbereitet. Auf Station hat men eine Praxisanleiterin, die für die praktische Ausbildung zuständig ist und im Kontakt mit der Berufsfachschule steht. (Anja Z., 22 Jahre)

Es läuft sehr gut, die Dozenten haben eine gute Art uns (den Schülern), ob 17 Jahre oder 50 Jahre den Lehrstoff zu übermitteln! Ich hatte mir den Lehrplan nicht so anspruchsvoll vorgestellt, vielleicht auch weil die Altenpflege nicht sen verdienten Ruf hat. (Christine S., 44 Jahre)

... wie sieht´s in der praktischen Ausbildung aus?

In der Einrichtung, wo ich bin, geht man sehr gut auf uns Schüler ein. Man muss sich auch angewöhnen, viel zu Fragen. (Christine S., 44 Jahre)

... was sagen Ihre Freunde zu Ihrer Entscheidung?

Meine Freunde waren erst mal erstaunt über meine Entscheidung. Aber mittlerweile freuen sie sich für mich. Da sie sehen, dass ich an meinen Aufgaben und an meiner Verantwortung wachse und mich weiterentwickeln kann. (Anja Z., 22 Jahre)

Sie ziehen den Hut und wünschen mir nur das beste und dass ich die Schule schaffe. Sie finden es toll! (Mandy G., 36 Jahre)

Die DAA-Berufsfachschule für Altenpflege wünscht viel Spaß bei der Ausbildung und viel Erfolg!

Am 22.01. - 24.01.16 fand in den Messehallen Dresden die alljährliche Veranstaltung für Aus- und Weiterbildungssuchende statt. Auch die DAA Dresden als Anbieter für kaufmännische Umschulungen, Ausbildung Altenpflege und Erzieher beteiligte sich mit einem Informationsstand. Wie im letzten Jahr fanden sich im Gesundheits-und Sozialpädagogik-Bereichs zahlreiche Schüler/innen, die sowohl in der Vorbereitung als auch in der Durchführung mit großem Engagement und Freude mitwirkten:

Sabine:

Ich selber hatte zwei geplante Schülergruppen und bin spontan noch bei einer dritten mit eingesprungen. Die erste Tour verlief richtig gut. Die vier Jungen waren sehr interessiert und wollten auch ihre Fragen loswerden. Sie hatten eine konkrete Vorstellung von dem was sie wollten, waren aber zudem auch offen für andere bzw. neue Ideen. Die zweite Gruppe dagegen war schwieriger. Zum einen gab es eine sprachliche Barriere (Kinder anderer Nationalitäten, die mich bzw. den Aussteller schwer/kaum verstanden haben; auch anders herum gab es Schwierigkeiten mit dem Verstehen) und zum anderen die große Unlust der fünf Jungen. Ich habe versucht selbige zu animieren, Fragen zu stellen und zu schauen, ob sie evtl. noch andere Ideen für einen Berufswunsch finden können. Leider sahen sie keinen Sinn darin, bzw. waren sie der Meinung, da sie gerade mal in der 9. Klasse sind, wäre es noch nicht wichtig. Auch nachdem Fachkräfte von dem Stand und ich sie darauf hingewiesen haben, dass jetzt schon Bewerbungen laufen für 2017 war es ihnen egal. Das fand ich sehr schade, da auch die Fachkräfte an den Ständen auf die Jungen zugegangen sind. Gut gelungen ist mir meiner Meinung nach, dass ich die Gruppen gut geführt und ihnen dabei auch die Chance gegeben habe, schon nach Ständen Ausschau zu halten, die sie später noch besuchen können oder wollen. Zugleich habe ich sie animiert Fragen zu stellen und den Blick für neue Möglichkeiten zu öffnen. Schwierig fand ich, wie schon erwähnt, die zweite Gruppe, da mir von Anfang an Unlust und "Null Bock-Stimmung" entgegen kam und auch meine Versuche bei anderen Ständen Interesse zu wecken, leider nicht angenommen wurden. Bei einem nächsten Einsatz würde ich wieder so herangehen, wie dieses Mal. Mich gut vorbereiten und vorher auch meine Touren ablaufen. Da ich die Gruppenzusammenstellung nicht beeinflussen kann, würde ich mir beim nächsten Mal noch etwas mehr Zeit nehmen, um nach den Interessen der Schüler zu fragen, sodass wir auf dem Weg ggf. an einem Stand anhalten, welcher mehr deren Interesse weckt.

Romy:

Meine Aufgabe war es, die mir zugeteilten Schüler sicher, vertrauensvoll und sinnvoll über das Messegelände zu begleiten. Damit dies umsetzbar wurde war es nötig, sich im Vorfeld mit dem Objekt sowie den eingetragenen Ständen der Liste vertraut zu machen. Nachdem ich die Schüler persönlich in Empfang nehmen konnte und wir uns einander vorstellten, glich ich mit den Jugendlich zunächst die Angaben bzw. Informationen die mir zur Verfügung standen, ab. Durch das Erklären des Vorhabens und der gemeinsamen Einigung wie wir uns im Falle des Verlierens verhalten entstand eine vertrauliche Atmosphäre. Ich begleitete die Schüler zu den bereits vereinbarten Terminen und stellte den Stand des Unternehmens kurz vor. Vor Ort versuchte ich hilfreich bei der Gesprächseröffnung zur Seite zu stehen und Fragezeichen im Gesicht der Schüler zu ausformulierten Fragen an die Repräsentanten umzuformen. Für gelungen erachte ich die Übergabe der Schüler. Da die anwesende Lehrerin mit dem Sortieren von insgesamt drei Schulklassen unter Druck stand bot ich ihr an, meine Schüler selbständig in den hinteren Reihen zusammenzusuchen. Dieses Angebot nahm sie gern an. Somit stand ich unmittelbar vor meiner Gruppe und konnte diese aus dem riesigen Pulk Menschen zunächst in eine ruhigere Ecke bringen. Meiner Meinung nach war das Verhältnis recht schnell ein gutes, denn Frederike berichtet mir umgehend von ihrem mangelndem Selbstvertrauen und die Jungs der Gruppe ließen sich ebenso umgehend auf Gespräche mit mir ein. Verloren haben wir in der Gruppe niemanden, da wir reihum gut aufeinander Acht gaben. An den Ständen wurde es schwieriger, da sich die Schüler nur schwer zu Fragen abholen ließen. Ich war öfter in der Situation, die Schüler animieren zu müssen und die Unternehmer in die handelnde Rolle zu bitten. Nach und nach legte sich die Aufregung der Schüler und sie zeigten sich kooperativ. Bis auf ein Mädchen, welches unbeirrt mit offenem Mund ihren Kaugummi jedem uns begegnendem Menschen präsentierte. An dieser Stelle musste ich mich geschlagen geben, denn sie hat überhaupt nicht verstanden wofür das alles gut sein sollte. Es ist mir nicht gelungen Ehrgeiz und Interesse bei ihr zu wecken. Für gut gelungen sehe ich auch den Besuch der Ausweichstellen wie die Semperschule und die Berufsschule in Oschatz. Trotz das wir alle Pflichtstände bereits besucht hatten ließen sich die Schüler zusätzlich zu diesen Einrichtungen bewegen. Und zumindest ein Junge zeigte darüber Begeisterung und Interesse. Die von uns gewünschten Zettel zur Reflektion füllte meine Gruppe bereitwillig aus. Zur Übergabe zurück an die Lehrerin war es mir wichtig mich zu verabschieden und die Schüler direkt namentlich bei der Lehrerin zurück zu melden. Was würde ich beim nächsten Mal anders machen? Da mir die Messe bisher unbekannt war, würde ich bei einem nächsten Besuch mehr Vorabinformationen einholen. Zudem fände ich eine klarere Regelung für die begleitenden Schüler der DAA hilfreich, da wir doch einen Großteil der Zeit selbst verwirrt im Gebäude standen und nicht recht ein noch aus wussten. Es gab keine klare Absprache ob, zu welchem Zeitpunkt und wie wir während der Zeit im Objekt zugange sein können, dürfen, sollen. Auch als die Touren zu Ende waren gab es Unklarheiten darüber, ob wir bleiben sollen oder gehen können. Aber alles in allem hat es doch Spaß gemacht und war auf jeden Fall eine Erfahrung wert. Vielen Dank dafür!